eGender

Mission Statement

Gender Mainstreaming ist in vieler Munde;  in Österreich verankert im Bundes-Verfassungsgesetz und Bundes-Gleichbehandlungsgesetz, als Leitprinzip im Universitätsgesetz 2002 für alle Hochschulen bindend fetsgelegt.

Keineswegs aber herrscht Einigkeit darüber, was der Begriff impliziert, wie die damit verbundenen Wissensbestände, Werte, Strategien und Handlungsorientierungen in Politiken und konkreten Maßnahmen zu integrieren sind, - dies gilt freilich auch, wenn das Spannungsfeld von Gender Mainstreaming und „Neuen“, digitalen Medien im Hochschulalltag fokussiert wird.

Die eGender-Web-Plattform möchte Raum für Reflexion und Diskussion für dieses noch junge Forschungs- und Praxisfeld bieten. Im Zentrum stehen Fragen nach der Bedeutung eines geschlechtersensiblen Umgangs mit digitalen Medien im Hochschulalltag. Dies betrifft zahlreiche Ebenen: Von universitären Organisations- und Planungsstrukturen bis hin zur konkreten Einbindung digitaler Medien in die Lehre. Hierbei sind sowohl technische Grundlagen, didaktische Herangehensweisen und soziale wie (lern-)kulturelle Kontexte zu berücksichtigen.

Die paradoxe Herausforderung ist leicht umschrieben: Gender als Analysekategorie zu gebrauchen, um Gender als Ordnungskategorie zu überwinden: Using Gender to undo Gender (Judith Lorber)!


Siehe auch: Gender-Manifest. Plädoyer für eine kritisch reflektierende Praxis in der genderorientierten Bildung und Beratung.
(Kooperation zwischen dem
genderbüro Berlin und dem GenderForum Berlin)

Credits

Leitung
Bettina Henkel

Koordination, Konzeption und Wartung
Jakob Krameritsch

Projektassistenz
Ana Hoffner

Konzeption gemeinsam mit: Andreas Spiegl

Technologische Konzeption, Beratung und Umsetzung
Christian Mayrhofer

Struktur, Konzeption
Christina Göstl

Audio- und Video: Beratung, Konzeption
Andreas Leo Findeisen

Podcasts: Aufnahme und Bearbeitung
Christian Scherschen, Günther Friesinger (bei Lecture: Gill Kirkup)

Videocast: Aufnahme
Alan Cicmak, Djana Covic, Katharina Fiegl, Ana Hoffner, Roberta Lema

Videocast: Nachbearbeitung, Schnitt
Philipp Leising, Ana Hoffner

Foto
Martin Wesely (erste Lecture), Claus-Rainer Michalek (zweite und dritte Lecture)

Delta 3


Im Rahmen des Delta3 – Projektes (Okt. 05 – Okt. 07, unterstützt mit Mitteln des bm:bwk) bemühen sich die 3 kooperierenden Universitäten (Akademie der bildenden Künste, Technischen Universität Wien & Universität für Bodenkultur) um die Weiterentwicklung und um Synergieeffekte für eine nachhaltige Entwicklung von Strategien im Umgang mit „Neuen Medien“.
Im Kontext einer angestrebten Qualitätssteigerung von/durch eEducation werden 3 untrennbar miteinander verbundene Ebenen thematisiert: Technik, Didaktik sowie Design und Usability. Die daraus abgeleiteten Maßnahmen und Angebote sollen nicht nur Studierenden und Lehrenden zu Gute kommen, sondern auch einer breiten Öffentlichkeit herausfordernde Einblicke in Lehre, Unterricht sowie in die Wissens- und Kunstproduktion der 3 Universitäten bieten.
Gendermainstreaming ist ein integraler Bestandteil des Projektes; es wird versucht, die damit verknüpften Wissensbestände, Werte, Strategien und Handlungsorientierungen über zwei miteinander eng verflochtene Schienen zu integrieren: Einerseits durch den Aufbau bzw. die Stärkung von „genderkompetenten Inseln“ (und deren diffundierender Wirkung). Andererseits werden die damit verknüpften Anliegen in alle Projektebenen und (inter-)universitären eEducation-Strategien integriert.

Impressum

Akademie der bildenden Künste Wien
im Rahmen des interuniversitäten eStrategie-Projektes Delta 3

Schillerplatz 3, A-1010 Wien
t 0043-1-58816-242
f 0043-1-58816-186
egender@akbild.ac.at


Das Projekt ist unterstützt aus Mitteln des bm:bwk im Rahmen der
Ausschreibung e-Learning/e-Teaching-Strategien
an Universitäten und Fachhochschulen

Delta 3 - ein eStrategie-Projekt der Technischen Universität Wien, Universität für Bodenkultur Wien und Akademie der bildenden Künste Wien, Wien (2005 - 2007) unterstützt aus Mitteln des bm:bwk im Rahmen der Ausschreibung e-Learning / e-Teaching-Strategien an Universitäten und Fachhochschulen