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„Gendern heißt ändern!“

1. ExpertInnenlectures WS 06/07: Gender und eLearning

Birgit Buchinger und Ulrike Gschwandtner (Solution, Sozialforschung & Entwicklung)

 

Wir trauern um Ulrike Gschwandtner, die am 3. Juli 2007 völlig unerwartet in Pakistan gestorben ist.

 

 

Bente Knoll  (Knoll & Szalai oeg, Technisches Büro für Landschaftsplanung und Unternehmensberatung, Projekt: „Gender in die Lehre“)

ModerationAndreas Spiegl (Akademie der bildenden Künste Wien)

Gender Mainstreaming als Organisations-Entwicklungs-Prozess
Die Implementierung von Gender Mainstreaming als umfassende Strategie zur Gleichstellung der Geschlechter stellt für viele Organisationen eine Herausforderung dar. Der Top-Down-Beschluss, Gender Mainstreaming in der eigenen Organisation umsetzen zu wollen, hat meist viele Fragen und offene Punkte zur Folge. Die Referentinnen Birgit Buchinger und Ulrike Gschwandtner plädieren dafür, Gender Mainstreaming als OE-Prozess anzulegen, um nicht bei der Abhaltung von Gender Trainings für Führungskräfte stecken zu bleiben, was viele Organisationen als unbefriedigend erleben.

Gender in die Lehre – ein Projekt an der TU Wien
Das Projekt „Gender in die Lehre“ (GiL) an der TU Wien ist ein Projekt der Koordinationsstelle für Frauenförderung und Gender Studies TU Wien in Kooperation mit Dipl. Ing.in Sonja Hnilica und Knoll Szalai Technisches Büro für Landschaftsplanung und Unternehmensberatung.

Gender Maintreaming als Organisations-Entwicklungs-Prozess
Die Implementierung von Gender Mainstreaming als umfassende Strategie zur Gleichstellung der Geschlechter stellt für viele Organisationen eine Herausforderung dar. Der Top-Down-Beschluss, Gender Mainstreaming in der eigenen Organisation umsetzen zu wollen, hat meist viele Fragen und offene Punkte zur Folge. Die Referentinnen Birgit Buchinger und Ulrike Gschwandtner plädieren dafür, Gender Mainstreaming als OE-Prozess anzulegen, um nicht bei der Abhaltung von Gender Trainings für Führungskräfte stecken zu bleiben, was viele Organisationen als unbefriedigend erleben. Neben einer Einführung zu Organisationsentwicklung wird anhand praktischer Beispiele - unter anderem zum Projekt Delta 3 - gezeigt, welche fördernden und hemmenden Faktoren bei der Umsetzung von Gender Mainstreaming auftreten können und welche umfassenden kulturellen, personalentwicklerischen und organisationalen Änderungen ein derartiger Prozess mit sich bringen kann und welchen Nutzen dies für die einzelnen Organisationen und deren MitarbeiterInnen haben kann. 


Gender in die Lehre – ein Projekt an der TU Wien
Das Projekt „Gender in die Lehre“ (GiL) an der TU Wien ist ein Projekt der Koordinationsstelle für Frauenförderung und Gender Studies TU Wien in Kooperation mit Dipl. Ing.in Sonja Hnilica und Knoll Szalai Technisches Büro für Landschaftsplanung und Unternehmensberatung.
GiL (Okt. 2005 – Dez. 2007) ist das erste Projekt in Österreich, das sich konkret mit dem Zusammenhang von Gender und zwei ausgewählten Studienrichtungen – nämlich Elektrotechnik und Technische Physik – an einer Technischen Universität umfassend auseinander setzt, für eine Sensibilisierung auf unterschiedlichen Ebenen sorgt sowie konkrete Handlungsempfehlungen zur Implementierung von Gender in die Lehre entwickelt.
Eine quantitative Genderanalyse, mit der sich die Situation von StudienanfängerInnen, AbbrecherInnen, AbsolventInnen, dem wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Personal zumindest zahlenmäßig besser einschätzten lässt, stand am Beginn des Projektes. Ausgehend von dieser Basis werden nun Handlungsempfehlungen entwickelt und Maßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen umgesetzt, auf denen Gender wirksam wird und ist: Zu diesen Ebenen zählen u.a. der Studien- und Berufsalltag, die öffentliche Repräsentation der Studienrichtungen sowie die Beschäftigung mit Lehrformen, curricularen Inhalten und Fachkulturen.
Im Rahmen der Lecture wird eine Zwischenbilanz des Projekts gezogen sowie die Möglichkeiten und Grenzen von GiL aufgezeigt.

zu den Referentinnen:

Birgit BuchingerDrin phil., Politikwissenschafterin und Trainerin, langjährige Forschungs- und Evaluierungserfahrung in den Bereichen Personal-, Organisations- und Unternehmensberatung in öffentlichen und privaten Einrichtungen und Unternehmen.
Seit 1996 geschäftsführende Gesellschafterin der Fa. Solution, Sozialforschung & Entwicklung, gemeinsam mit Maga Ulrike Gschwandtner:
www.solution.co.at

Ulrike Gschwandtner, Maga phil., Sozialwissenschafterin und Trainerin,
langjährige Forschungs-, Evaluierungs- und Beratungserfahrung in den Bereichen Arbeitswelt, Frauen- und Genderforschung, Gender Mainstreaming, politische Partizipation und soziale Infrastruktur.
Seit 1996 geschäftsführende Gesellschafterin der Fa. Solution, Sozialforschung & Entwicklung, gemeinsam mit Drin Birgit Buchinger: www.solution.co.at
Politisch aktiv in der Vorbereitungsgruppe zum Austrian Social Forum, zentrales Interesse liegt dabei auf der Frage der Geschlechterdemokratie und der politischer Partizipation.

Bente Knoll, Drin techn., Dipl.-Ing.in, Landschafts- und Verkehrsplanerin, geschäftsführende Gesellschafterin der Knoll & Szalai oeg. Technisches Büro für Landschaftsplanung und Unternehmensberatung (http://www.knollszalai.at), Lehrbeauftragte an den Universitäten Wien, Salzburg, Klagenfurt und an der Technischen Universität Wien, Mitherausgeberin der Koryphäe. Medium für feministische Naturwissenschaft und Technik.


Jakob Krameritsch, 23.11.06, 15:45 | Comments (0) | TrackBacks (0)

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Zeit: Donnerstag, 14. Dezember 2006: 14:00 - 18:00 (s.t.)
Ort: Semperdepot, Mehrzwecksaal, 2. Stock (rechts), Lehárgasse 8, 1060 Wien
Delta 3 - ein eStrategie-Projekt der Technischen Universität Wien, Universität für Bodenkultur Wien und Akademie der bildenden Künste Wien, Wien (2005 - 2007) unterstützt aus Mitteln des bm:bwk im Rahmen der Ausschreibung e-Learning / e-Teaching-Strategien an Universitäten und Fachhochschulen