eGender

Gender und eEducation: Inhalt



Die Ringvorlesung thematisiert aus unterschiedlichen Perspektiven Wechselwirkungen digitaler Medien mit der (Re- bzw. Neu-)Konstruktion von Geschlechterrollen und –identitäten. Im Rahmen der Ringvorlesung wird versucht, jene Ebenen aufzuzeigen, auf denen „Gender“ im Kontext von „eEducation“ eine Rolle spielt.

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Jakob Krameritsch, 23.02.07, 20:42 | Comments (0) | TrackBacks (0)
Zeit: 15. März 2007 - 21. Juni 2007: Beginn jeweils 14°°
Ort: Sitzungssaal der Akademie der bildenden Künste

Gender und eEducation: Termine: Übersicht

ZEIT
Vor- und Nachbereitung für Studierende (begleitet von Jakob Krameritsch): jeweils Donnerstag, 14-16.00: 15. März 2007, 31. Mai 2007 und 21. Juni 2007

Vorträge der Referentinnen: jeweils Donnerstag, 14-18.30: 
22. März 2007: Christina Buder, Karin Harrasser, Gabriele Winker
19. April 2007: Christiane Funken, Marina Grzinic, Claudia Reiche
10. Mai 2007: Verena Kuni, Dorit Margreiter und Anette Baldauf, Barbara U. Schmidt
24. Mai 2007: Sylvia Eckermann, Bente Knoll, Andrea Sick

ORT:
Sitzungssaal der Akademie der bildenden Künste, Parterre links
außer 24. Mai 2007: M13, Akademie der bildenden Künste, Mezzanin rechts
Schillerplatz 3, A-1010 Wien


Die Ringvorlesung wird synchron in Gebärdensprache durch DolmetscherInnen übersetzt.

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Jakob Krameritsch, 23.02.07, 20:10 | Comments (0) | TrackBacks (0)
Zeit: 15. März 2007 - 21. Juni 2007: Beginn jeweils 14°°
Ort: Sitzungssaal der Akademie der bildenden Künste

Panel 1: Technikentwicklung: Utopien, Arbeitsmarktstrukturen und gesellschaftliche Praxen



Karin Harrasser
Endstation Sehnsucht? Die Politik des Cyberfeminismus

Gabriele Winker 
Der Internet-Hype ist vorbei – was ist geblieben? Auf der Suche nach feministischen Gegenöffentlichkeiten

Christina Buder
Frauen und Informations- und Kommunikationstechnologien im globalen Süden:     Chancen und Grenzen für ein Empowerment

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Jakob Krameritsch, 23.02.07, 19:27 | Comments (0) | TrackBacks (0)
Zeit: 22. März 2007: 14.00-18.30
Ort: Sitzungssaal der Akademie der bildenden Künste, Parterre links

Panel 2: Kommunikations- und Interaktionskulturen: eEducation, Politik und Körper



Claudia Reiche
Zur „Digitalen Szene“ von Schlachtfeldsimulationen des US-Militärs. Urszene der eEducation?

Marina Grzinic
(Former) Eastern Europe, Feminism and Politics

Christiane Funken
Digitale Körperszenarien. Überlegungen zu einer (Neu-)Erfindung des Geschlechts

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Jakob Krameritsch, 23.02.07, 00:07 | Comments (0) | TrackBacks (0)
Zeit: 19. April 2007: 14.00-18.30
Ort: Sitzungssaal der Akademie der bildenden Künste, Parterre links

Panel 3: Codierungen: Identität und Körper



Barbara U. Schmidt
Bereit für den Erfolg? Zur Verknüpfung von Kompetenzdiskursen und Körperkonzepten in der Technologiewerbung

Verena Kuni
„Subversive Stitching“ und „Revolutionary Knitting Circles“. Zwischen Kunst, D.I.Y.-Kultur und Aktivismus: Nähen, Sticken und Stricken im Zeitalter von Web 2.0

Dorit Margreiter und Anette Baldauf
The She Zone

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Jakob Krameritsch, 22.02.07, 00:32 | Comments (0) | TrackBacks (0)
Zeit: 10. Mai 2007: 14.00-18.30
Ort: Sitzungssaal der Akademie der bildenden Künste, Parterre links

Panel 4: Gender und Didaktik: Vermittlungsstrategien



Andrea Sick
Eine Frage des Stils: Exemplarische Ausformungen einer Wissenschaftsvermittlung

Bente Knoll
Vermittlung von „gender“ im ingenieurwissenschaftlich-technischen Feld

Sylvia Eckermann
Im virtuellen Wissensraum der Empirie: Empirische Beobachtungen und Geschichten rund um die Produktion von interaktiven Wissensräumen als Kunstprojekte, die Wissensvermittlung im 3D-Environment ermöglichen

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Jakob Krameritsch, 21.02.07, 00:46 | Comments (0) | TrackBacks (0)
Zeit: 24. Mai 2007
Ort: M13, Akademie der bildenden Künste, Mezzanin rechts

Web 2.0

Video des amerikanischen Kultur-Anthropologen Michael Wesch zur Frage “Was ist/bedeutet Web 2.0?”.

Siehe dazu auch den Weblog-Eintrag des Schweizer Historikers Jan Hodel.


Jakob Krameritsch, 13.02.07, 21:20 | Comments (0) | TrackBacks (0)

Videos

  Film über Web 2.0

Gender in User Interfaces?

3. ExpertInnenlectures WS 06/07: „Gender und eLearning“

Heike Wiesner (FHW Berlin, Harriet Taylor Mill-Insitut)

Corinna Bath (Institute for Advanced Studies on Science Technology and Society (IAS-STS) in Graz)

ModerationAndreas Spiegl (Akademie der bildenden Künste Wien)


Gender Aspekte in multimedialem Lehren und Lernen

Der Vortrag geht der Frage nach, inwieweit die Kategorie „Geschlecht“ sich auf Aufbau, Struktur und Durchführung von virtuellen Lern- und Lehrumgebungen auswirkt. Er bietet einen Einblick in das Konzept Gender und zeigt auf, wie es gelingen kann, Erfolgskriterien für Chancengleichheit im Bereich multimedialen Lehrens und Lernens zu entwickeln und umzusetzen. Die Kategorie „Geschlecht“ in virtuelle Lehr- und Lernumgebungen systematisch einzuführen, beinhaltet somit das Anliegen geschlechterbewusste Sichtweisen in alle Lernmodule und Lerneinheiten einzubeziehen. Was sind Kriterien für eine gendersensible virtuelle Lehre? Wie lassen sich Gender-Themen in eine Fachdisziplin integrieren, deren inhaltliche Ausrichtung auch auf technische Handlungsfelder trifft, die ohne sichtbare Bezugnahme zur Kategorie Gender entwickelt wurden? Entscheidend für die Akzeptanz und die kreative Nutzung von Multimedia im Hochschulkontext ist, dass sich die Nutzenden mit der Technologie komfortabel und vertraut fühlen. Das setzt aber auch voraus, dass eigene Gestaltungsmöglichkeiten konkret erfahrbar werden. Wenn die stark gesellschaftlich geschlechtsdualistische Trennung in vielen Arbeitskontexten zwischen den technisch Versierten einerseits und den technisch weniger Versierten nicht in Bewegung gebracht werden kann, so ist zu befürchten, dass virtuelle Angebote nicht zu einer Überwindung, sondern zu einer Verfestigung geschlechtsdualistischer Zugänge zur Informationstechnik führen wird. Eine genderbewusste Konzeption virtueller Lehr- und Lernangebote kann diesem Prozess konstruktiv entgegenwirken.


Zur Vergeschlechtlichung technologischer Artefakte und  den Möglichkeiten eines De-Gendering

Die Frage, ob Benutzungsschnittstellen vergeschlechtlicht sind, ruft zumeist zwei Reaktionen hervor. Entweder wird Technik prinzipiell als neutral deklariert oder es werden signifikante geschlechtsspezifische Unterschiede bei Nutzung von Schnittstellen unterstellt. Während die erste Position auf einem Wissenschaftsideal von rationaler, objektiver und wertfreier Forschung basiert, greift die zweite häufig auf vermeintlich körperlich begründete Differenzen zwischen Frauen und Männern zurück.

Beide Auffassungen wurden von der Wissenschafts- und Technikforschung, Gesellschaftstheorie und den Gender Studies widerlegt. Es gibt kein „Design from nowhere“, wie die Wissenschaftsforscherin Lucy Suchman betont. Artefakte sind nicht „unschuldig“, sondern stets in gesellschaftlich-hierarchischen Machtstrukturen verortet. Subjektivität, politische Interessen oder vermeintliche Selbstverständnisse durchdringen soziale und wissenschaftliche Realitätskonstruktionen ebenso wie die ingenieurwissenschaftliche Konstruktion der Artefakte. So scheint auch die „Sichtbarkeit“ der gegenwärtig populär diskutierten Geschlechterdifferenzen (z.B. bei der Raumnavigation, bei sprachlichen Fähigkeiten oder der Nutzung verschiedener Hirnareale) stärker von zuvor festgesetzten Kriterien, Grenzwerten und Algorithmen abzuhängen als von den erzielten Messwerten selbst.

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Jakob Krameritsch, 23.11.06, 16:23 | Comments (0) | TrackBacks (0)
Zeit: Donnerstag, 18. Jänner 2007: 14:00 - 18:00 (s.t.)
Ort: Semperdepot, Mehrzwecksaal, 2. Stock (rechts), Lehárgasse 8, 1060 Wien

Viewing the elearning landscape through the lens of gender

2. ExpertInnenlectures WS 06/07: Gender und eLearning

in Kooperation mit dem „Projektzentrum Lehrentwicklung“ (FRIDAY LECTURE) und dem „Referat Genderforschung der Universität Wien

Gill Kirkup (Institute of Educational Technology Open University, Milton Keynes)

Moderation: Marlen Bidwell-Steiner (Referat Genderforschung der Universität Wien)

In Universities we are busy dealing with the impact of elearning tools and pedagogies on our students and our staff and our knowledge domains. We know that elearning can create opportunities; we worry that it also creates barriers. But who benefits and who is disadvantaged is not yet clear. In this new higher education landscape the complexities of gender can be overlooked because our attention is fully occupied with new structures, technologies, practices, markets, and too few resources. Women students, on the other hand, don’t cause us worry; overall they appear to be performing well. However, it is possible to lose the gender equality gains that have been achieved in the last thirty years in the complexities of change. In this lecture I will argue that the new elearning landscape needs to be examined through the lens of gender. I will review what is known about women’s access to, and use of the technologies of elearning, and relate this to what we know about gender and higher education. I will discuss how gender mainstreaming principles can be integrated into good practices in the design and delivery of elearning, to increase the opportunities for all.

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Jakob Krameritsch, 23.11.06, 16:08 | Comments (0) | TrackBacks (0)
Zeit: Freitag, 12. Jänner 2007: 13:30 - 15:00 (s.t.)
Ort: Projektzentrum Lehrentwicklung der Universität Wien, Porzellangasse 33A, A-1090 Wien

„Gendern heißt ändern!“

1. ExpertInnenlectures WS 06/07: Gender und eLearning

Birgit Buchinger und Ulrike Gschwandtner (Solution, Sozialforschung & Entwicklung)

 

Wir trauern um Ulrike Gschwandtner, die am 3. Juli 2007 völlig unerwartet in Pakistan gestorben ist.

 

 

Bente Knoll  (Knoll & Szalai oeg, Technisches Büro für Landschaftsplanung und Unternehmensberatung, Projekt: „Gender in die Lehre“)

ModerationAndreas Spiegl (Akademie der bildenden Künste Wien)

Gender Mainstreaming als Organisations-Entwicklungs-Prozess
Die Implementierung von Gender Mainstreaming als umfassende Strategie zur Gleichstellung der Geschlechter stellt für viele Organisationen eine Herausforderung dar. Der Top-Down-Beschluss, Gender Mainstreaming in der eigenen Organisation umsetzen zu wollen, hat meist viele Fragen und offene Punkte zur Folge. Die Referentinnen Birgit Buchinger und Ulrike Gschwandtner plädieren dafür, Gender Mainstreaming als OE-Prozess anzulegen, um nicht bei der Abhaltung von Gender Trainings für Führungskräfte stecken zu bleiben, was viele Organisationen als unbefriedigend erleben.

Gender in die Lehre – ein Projekt an der TU Wien
Das Projekt „Gender in die Lehre“ (GiL) an der TU Wien ist ein Projekt der Koordinationsstelle für Frauenförderung und Gender Studies TU Wien in Kooperation mit Dipl. Ing.in Sonja Hnilica und Knoll Szalai Technisches Büro für Landschaftsplanung und Unternehmensberatung.

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Jakob Krameritsch, 23.11.06, 15:45 | Comments (0) | TrackBacks (0)
Zeit: Donnerstag, 14. Dezember 2006: 14:00 - 18:00 (s.t.)
Ort: Semperdepot, Mehrzwecksaal, 2. Stock (rechts), Lehárgasse 8, 1060 Wien
Delta 3 - ein eStrategie-Projekt der Technischen Universität Wien, Universität für Bodenkultur Wien und Akademie der bildenden Künste Wien, Wien (2005 - 2007) unterstützt aus Mitteln des bm:bwk im Rahmen der Ausschreibung e-Learning / e-Teaching-Strategien an Universitäten und Fachhochschulen